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    MuehsamBlues_1440x1440

    Im Mühsam-Jahr 2014 (die Ermordung des Widerständigen durch die Nationalsozialisten jährt sich zum 80. mal) widmete Der Singende Tresen dem Dichter ein ganzes Album. MÜHSAMBLUES enthält dreizehn neu vertonte Texte, darunter einen bislang unveröffentlichten Schatz aus dem Nachlass des umtriebigen Protagonisten eines Deutschlands zwischen zwei Weltkriegen, der zwischen Hoffnung und Verzweiflung stets mit dem Humor eines Überlebenskünstlers ausgerüstet war.

    MÜHSAMBLUES ist eine Platte zum Lachen, Weinen und Weitermachen. Der übliche Tresen-Stilmix aus Jazz, Chanson und Punk wird diesmal durch roughe E-Gitarrensoli auf den Blues-Hund gebracht. Spielfreude und Witz treiben das Ganze genauso an, wie die vorzüglich gemeinen Texte Erich Mühsams.

    Die Scheibe wurde als „Platte des Monats“ September 2014 in der Konkret besprochen:

    Präkels könnte das Ordnungsmedium der Kommunikation, das Telefonbuch, heruntersingen und es in ein subversives Gesangsbuch verwandeln; die Band versteht sich wundersam auf die Frickelei zwischen Hanns Eisler und Tom Waits. (…) Mühsam hätte sie gemocht. Allein der Zärtlichkeit wegen. (H. Justin)