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    Manja Präkels
    Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß
    Hardcover, 232 Seiten
    Preis: 20,00 €
    ISBN: 978-3-95732-272-2

    Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp. Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

    Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

    Pressestimmen:

    Jochen Overbeck vergibt Fünf Sterne im Musikexpress (08/2017):

    Manja Präkels berichtet lakonisch und detailreich vom Heranwachsen in einem System, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. (…) Man ist froh, nicht dabei gewesen zu sein.

    Kai Agthe in der Mitteldeutschen Zeitung (08/2017):

    Wie viel von Mimi Schulz auch immer in Manja Präkels stecken mag, der Schriftstellerin ist (…) ein bemerkenswert unsentimentaler Roman gelungen, der ehrlich und überzeugend vom Lebensgefühl der Ost-Jugend in den Jahren kurz vor und nach der Wende erzählt.

    Susanne Alge nennt den Roman ein hinreißendes, kluges Buch. In der Messe-Ausgabe der Buchkultur (10/2017) lautet ihr Fazit:

    Formal wie sprachlich beeindruckend!

    Jana Sotzko im Missy Magazine (September/2017):

    Präkels sucht in ihrem Romandebüt nicht nach allgemeingültigen Erklärungen für die Gewalt, sondern beobachtet und beschreibt aus der Perspektive ihrer heranwachsenden Protagonistin. Verstörend – und sehr gelungen.

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