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    Pressebilder (RAR, JPG)

    Band-Info (PDF)

    Pressetext Mühsamblues 2014

    „Trefflich eingefangen hat der Singende Tresen eine Berliner Stimmung, der man fernab der Szenelokale im Prenzlauerberg und der neuen Mitte nachspüren kann. Wo die unscheinbare Bar an der Ecke Künstler, Arbeits-lose, Alt-Sozialisten und ab und an einen verloren gegangenen Partygänger friedlich zusammenführt und zu später Stunde Lebensgeschichten ausgetauscht werden bis die Barfrau die Stühle hochstellt. Sperrstundenmusik spiegelt für mich ein (Ost-?)Berliner Lebensgefühl wider, das in den Hochglanzreiseführern – glücklicherweise – nicht erwähnt wird und am Hackeschen Markt nicht gefunden werden kann.“ Eva Maria Kiltz, Berlin 2006

    „Es gibt sie also doch noch, die Bands, die unbeirrt ihr Ding durchziehen, die nicht ängstlich auf den Massengeschmack und den Tonträgerverkauf schielen. „Der Singende Tresen“ nennt sich das Quintett aus Berlin. Und wer bei Herkunft und Namen der Gruppe gleich an Schunkelsongs à la „Kreuzberger Nächte“ denkt, könnte falscher nicht liegen. Zwar sprühten die Texte nur so von Witz und Wortspielen, aber auf einem ungleich höheren Niveau. Hier blitzte die große Berliner Chanson-Tradition der Goldenen Zwanziger des vorigen Jahrhunderts auf, als hätten Tucholsky, Hollaender und Compagnie gerade ihre Auferstehung gefeiert. Die Themen finden die Tresenritter allerdings mehr im Hier und Jetzt, ohne jedoch den typischen Berliner Humor vermissen zu lassen. Verpackt wird diese anspruchsvolle Wortakrobatik in Anklänge an Blues und Folk, Postpunk und Hillbilly, Dixiejazz und Klezmer, die vom „Singenden Tresen“ zu einem völlig eigenständigen und vor allem eigenwilligen Stil gemischt werden. Um Frontfrau, Texterin und Sängerin Manja Präkels haben sich vier kongeniale Musiker gefunden, natürlich an einem Berliner Tresen.“ Neue Presse Coburg 10/10

    Sie passt sich nicht an: Die Berliner Band Der Singende Tresen bewegt sich seit mehr als einem Jahrzehnt fern jeglicher Popstrukturen. Auch auf ihrem neuen Album geben sich Sängerin Manja Präkels und ihre Mitspieler eher sperrig als Massenfreundlich, sowohl musikalisch als auch textlich. Sie spielen Post-Punk, Klezmer und Chanson auf ihre Weise und erzählen Randgeschichten, die nicht am Rand passieren, weil gesellschaftliche Unglücke auch zum Alltag gehören. Eigen. Mutig. Gut. Berliner Stadtmagazin Zitty 21/2012